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Rettet den "Kindergarten für Ukunda"

Dem „Kindergarten für Ukunda“ droht das Aus.

Die Kinder mit ihren Betreuerinnen.
Die Kinder mit ihren Betreuerinnen.

Warum die Kinder auf unsere Hilfe angewiesen sind..

Ukunda ist ein Küstenort in Kenia. Er liegt im Kwale County etwa 30 Kilometer südlich von Mombasa an der Transitstraße A 14 Mombasa - Lunga Lunga Main Road nach Tansania. In Ukunda wohnen viele Arbeiter, die im Tourismusgewerbe an der Ostküste Kenyas tätig sind. Darüber hinaus gibt es außer in der Landwirtschaft und Viehhaltung keine weiteren Erwerbsmöglichkeiten. Über die Hälfte der Bewohner Ukundas sind arbeitslos. Was jedoch viele Touristen nicht mitbekommen, ist die große Armut der Bevölkerung, die die Bewohner weit abseits der Hotels erleiden. Es mangelt an sauberem, gesunden Trinkwasser und an Nahrungsmitteln. Ebenso ist die medizinische Versorgung vielfach nicht ausreichend oder für viele nicht erschwinglich. Aus diesen Gründen haben auch viele Kinder nicht die Chance in Kindergärten oder in Schulen zu gehen, weil sich die Eltern dies finanziell nicht leisten können. Unser Ziel ist es,  den Kindergarten "Victory" in Ukunda finanziell zu unterstützen, um so mehr Kindern den Weg in die Schule zu ebnen.

Der Grundriss des neuen Kindergartens.
Die Kinder in der Schule.

Das neue Bildungsgesetz gefährdet vorhandene Strukturen.

Nach den kenianischen Wahlen Ende 2017 hat die neue Regierung ab Januar 2018 ein neues Education Gesetz erlassen, das besagt, dass es keinen Kindergarten in Kenia mehr gibt. Das bedeutet, dass ein Kindergarten unter das neue Schulgesetz fällt und nun als „pre-primary“ bezeichnet wird, was so viel bedeutet, wie Vorschule.

Dieses Gesetz schreibt vor, dass Schulen nur dann zertifiziert werden und somit auch als legal gelten, wenn mindestens 3 Steingebäude auf dem Schulgelände vorhanden sind. Schulen, die diesen Vorschriften nicht entsprechen, werden zwangsweise geschlossen. Lehrer, die dennoch weiter unterrichten, droht Inhaftierung.

Private Initiative als notwendige Alternative zur staatlichen Schule

Alle Bemühungen um einen Aufschub waren erfolglos. Die letzte Frist hierzu läuft Ende Juni 2018 ab. Mit großem Einsatz konnte dieser Aufschub erreicht werden und man arbeitet mit Hochdruck an einer zusätzlichen Fristverlängerung. Allerdings nehmen die Regionalregierungen das Gesetz gern als Anlass, die nun selbstständiger werdenden Dorfstrukturen wieder zu zerstören. Die vorhandenen staatlichen Schulen sind unzureichend ausgestattet und völlig überfüllt. In einer Klasse sind oft 50 Schüler unterschiedlichen Alters untergebracht. Die Lehrer sind frustriert und überarbeitet. Individuelle Förderung, Lernbegeisterung oder Motivation werden hier nicht geboten. Aus diesem Grunde versuchen Eltern, die sich das leisten können, ihre Kinder an private Schulen zu bringen, die aber teuer sind. Für alle anderen ist entweder der Weg zur nächsten Schule zu weit oder sie geben mangels Unterstützung einfach auf. Vor allem in ländlichen Gebieten bleiben so

Den Pressebericht gibt es hier.

Mehr zum Verein unter http://kindergarten-ukunda-kenya.de.

 

 

Eine der Klassen.
Eine der Klassen.

Fluchtgründe abbauen, so kann man es erreichen.

Diese Armut hatte 2013 der Vereinsgründer Ferdinand Holzmann vor Ort erlebt und sofort angefangen, die Kinder, die in wirklich ärmlichsten Umständen leben, zu unterstützen. Aber nicht durch Almosen oder nur kurz wirkende Geld- oder Essensspenden. Er wollte, dass sich die Zukunftsaussichten dieser Kinder verbessern. Deswegen ging es von Anfang an darum den Kindergarten auszubauen, Schulklassen zu gründen, motivierte Lehrer zu finden und mit dem Elternbeirat zusammen das Eigenengagement zu fördern. Mit Erfolg. Die aktuelle politische Situation bringt diese Art der Hilfe vor Ort nun immer mehr in den Fokus. Statt Milliarden für Flüchtlinge und Millionen für Lebensmittelspenden, die die Bauern vor Ort ruinieren, lieber Geld für Projekte vor Ort in denen sich die Menschen eigenverantwortlich einbringen können und durch Bildung und Lernen mithelfen ihr Land aufzubauen und Flucht unnötig zu machen.

 

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